FAQ

Ehrliche Antworten

Die Fragen, die jeder Selbstständige stellt, bevor er anfängt. Keine Marketing-Phrasen – sondern das, was du wirklich wissen willst.
Ist das nicht nur was für Technik-Leute?
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Nein. Wenn du eine E-Mail schreiben und einen Text kopieren kannst, kannst du das Lena Prinzip nutzen. Du brauchst keine Programmierkenntnisse, kein technisches Vorwissen und keine spezielle Software. Du brauchst einen Browser und fünf Minuten.
Perspektive

Das Lena Prinzip ist kein Technik-Projekt. Es ist ein Führungs-Projekt. Du lernst nicht, wie KI funktioniert – du lernst, wie du sie führst.

Ersetzt die KI mich als Unternehmer?
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Nein. Genau das Gegenteil. Die KI übernimmt die Aufgaben, die dich von deiner eigentlichen Arbeit abhalten. Du bleibst der Entscheider. Du bleibst der Mensch, den deine Kunden kennen und dem sie vertrauen. Die KI ist die Kollegin im Hintergrund – nicht die Chefin.
Vergleich

Stell dir einen Piloten vor. Der Autopilot fliegt weite Strecken geradeaus. Aber Start, Landung und jede schwierige Situation – das macht der Pilot. Du bist der Pilot.

Funktioniert das in meiner Branche?
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In der Mandate-Bibliothek findest du 46 Mandate für zahlreiche Branchen – von Handwerk über Gastronomie und Gesundheitswesen bis zu Kreativberufen und IT. Wenn dein Alltag wiederkehrende Aufgaben enthält (Angebote schreiben, Rechnungen verfolgen, Kunden antworten, Inhalte erstellen), dann funktioniert es. Je repetitiver und strukturierter die Aufgabe, desto besser.
Wo es nicht funktioniert

Emotionale Nuancen erkennen, ethische Abwägungen treffen, unvorhersehbare Situationen meistern – das bleibt bei dir. Kapitel 6 ist komplett diesem Thema gewidmet.

Was genau ist ein „Mandat" – und wie unterscheidet es sich von einem Prompt?
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Ein Prompt ist eine einzelne Aufgabe: „Schreib mir eine Mail.” Ein Mandat ist ein Verantwortungsbereich: „Sorge dafür, dass alle Rechnungen innerhalb von 14 Tagen bezahlt werden.” Das Mandat definiert Ziel, Rahmen, Werte, Eskalationsregeln und Kontrolle. Die KI handelt dann eigenständig innerhalb dieses Rahmens – ohne dass du jedes Mal sagen musst, was zu tun ist.
Der Unterschied in einem Satz

Prompt = Du sagst, was zu tun ist. Mandat = Du sagst, wofür sie verantwortlich ist.

Ist das sicher? Was passiert mit meinen Daten?
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Berechtigte Frage. Hier ist die ehrliche Antwort: Du bestimmst, welche Daten du teilst. In einem Mandat stehen deine Regeln, deine Preise, dein Tonfall – aber keine sensiblen Kundendaten, keine Passwörter, keine Bankdaten. Für den Anfang brauchst du keine echten Kundennamen.
Konkret

ChatGPT, Claude und Gemini bieten in den Einstellungen die Möglichkeit, das Training auf deinen Daten zu deaktivieren. Nutze diese Option. Und: Teile nie mehr, als du auch einer neuen Mitarbeiterin am ersten Tag zeigen würdest.

Was, wenn die KI einen Fehler macht?
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Sie wird Fehler machen. Garantiert. Genauso wie eine neue Kollegin Fehler macht. Der Unterschied: Im Mandat legst du fest, wo sie allein handeln darf und wo sie dich fragen muss. Das ist die Eskalationsregel. Bei allem oberhalb einer bestimmten Schwelle (Betrag, Sensibilität, Kundentyp) zeigt sie dir den Entwurf, bevor er rausgeht.
So funktioniert's

„Bei Beträgen über 5.000 € oder unzufriedenen Kunden: Zeige mir den Entwurf und warte auf meine Freigabe.” – So steht es im Mandat. So hält sie sich daran.

Wer haftet, wenn etwas schiefgeht?
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Du. Immer. Das ist keine Schwäche des Systems – es ist seine wichtigste Stärke. Die Verantwortung bleibt beim Menschen. Deshalb heißt einer der drei Pfeiler „Verantwortung bleibt beim Menschen – rechtlich, moralisch, unternehmerisch. Keine Ausnahmen.” Genau deshalb lässt du die KI nichts rausschicken, was du nicht geprüft hast – zumindest am Anfang. Mehr dazu in Kapitel 5: Vertrauen, Verantwortung, Kontrolle.
Ich habe nur 2 Stunden pro Woche für sowas. Reicht das?
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Ja. Dein erstes Mandat aufzusetzen dauert 30–45 Minuten (Canvas) plus 5 Minuten (Einfügen). Danach brauchst du pro Tag vielleicht 10 Minuten, um Ergebnisse zu prüfen und Feedback zu geben. Nach zwei Wochen noch weniger. Das Ziel ist ja gerade, dass du weniger Zeit für diese Aufgaben brauchst – nicht mehr.
Was, wenn ich schon KI benutze – bringt mir das trotzdem was?
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Wenn du KI bisher für einzelne Aufgaben nutzt (Texte formulieren, Ideen brainstormen, Recherche), dann nutzt du Prompts. Das Lena Prinzip geht einen Schritt weiter: Von der Aufgabe zum Verantwortungsbereich. Das bedeutet, du hörst auf, jedes Mal neu zu erklären, was du willst – und fängst an, einmal zu definieren, wofür die KI zuständig ist. Die meisten, die den Wechsel gemacht haben, sagen: „Das ist der Moment, in dem es wirklich angefangen hat zu helfen.”
Muss ich alles auf einmal umstellen?
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Auf keinen Fall. Ein Mandat nach dem anderen. Nicht fünf gleichzeitig. Der 30-Tage-Plan im Lena Prinzip führt dich Woche für Woche: Woche 1 Orientierung, Woche 2 erstes Mandat, Woche 3 Vertrauen aufbauen, Woche 4 erweitern. Wer mit einem beginnt und es meistert, baut ein Fundament, auf dem alles Weitere steht.
Welches Tool soll ich nehmen – ChatGPT, Claude oder Gemini?
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Alle drei funktionieren. Ehrlich. Für den Anfang ist es fast egal, welches du wählst. ChatGPT hat die größte Nutzerbasis und viele Tutorials online. Claude ist besonders gut bei längeren, differenzierten Texten. Gemini ist direkt in Google integriert, was praktisch ist, wenn du Google Workspace nutzt. Starte mit dem, das dir am sympathischsten ist – du kannst jederzeit wechseln. Einen ausführlichen Vergleich findest du unter Tools & Preise.
Was kostet das Ganze?
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Das Lena Prinzip selbst: Nichts. Das Lena Prinzip, das Canvas, die Mandate-Bibliothek – alles kostenlos. Kein Account, kein Newsletter-Zwang. Die KI-Tools kosten in der Basisversion ebenfalls nichts. Wenn du mehr willst (längere Chats, schnellere Antworten, erweiterte Funktionen), liegen die Pro-Versionen bei rund 20–50 Euro pro Monat. Das ist weniger als ein Geschäftsessen.
Zum Vergleich

Ein virtueller Assistent kostet 25–50 €/Stunde. Ein Teilzeit-Mitarbeiter 1.500+ €/Monat. Eine KI-Co-CEO: 20-50 €/Monat.

Ist das Lena Prinzip wirklich kostenlos? Was ist der Haken?
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Kein Haken. Das Lena Prinzip ist ein Geschenk an die 4 Millionen Selbstständigen in Deutschland. Geschrieben von jemandem, der jeden Tag mit ihnen arbeitet – als Geschäftsführer bei Lexware, einem Unternehmen, das 600.000 Selbstständige in Deutschland mit Software unterstützt. Kein Upsell. Kein Funnel. Kein „aber dann musst du…”. Wenn dir das Lena Prinzip hilft, freue ich mich. Wenn du es weitergibst, noch mehr.
Noch Fragen?

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