Warum Lena?

Warum Lena?

In Kapitel 1 habe ich versprochen, dir zu erzählen, woher der Name kommt. Hier ist die Geschichte.

In meinen ersten Berufsjahren hatte ich das Glück, Lena zu haben.

Sie war fünf Jahre älter als ich. Erfahrener. Klüger in den Dingen, die man nicht in der FH lernt. Wir arbeiteten im selben Team, aber sie war mir nicht nur gefühlt um Jahre voraus. Lena war eine Kollegin, keine Chefin. Aber sie wurde meine wichtigste Lehrerin.

Ich erinnere mich an den Tag, als ich das erste Mal selbst ein Projekt leiten sollte. Ich war nervös, wollte alles richtig machen, hatte tausend Fragen im Kopf. Lena sah mich an und sagte:

Lena · Mein erstes Projekt
„Entscheidend ist nicht so sehr, was du kannst. Entscheidend ist, ob du die richtigen Menschen mit den richtigen Skills am richtigen Platz hast. Denn richtig gute Teams arbeiten wie das A-Team.”

Das A-Team. Die Serie aus den 80ern. Jeder hat seine Spezialität, jeder kennt seine Rolle, und zusammen schaffen sie, was keiner allein könnte.

Dieser Satz hat mein Verständnis von Führung verändert. Es geht nicht darum, alles selbst zu können. Es geht darum, das richtige Team zusammenzustellen. Und heute weiß ich: Dieses Team muss nicht nur aus Menschen bestehen.

Was sie mich lehrte

Von Lena lernte ich, wie Teamdynamiken wirklich funktionieren. Nicht die Theorie aus Lehrbüchern, sondern die Wahrheit: Wer redet mit wem nicht? Wo schwelen Konflikte unter der Oberfläche? Warum sagt der Chef in Meetings etwas anderes als danach auf dem Flur?

Sie erklärte mir, was passiert, wenn Menschen unter Druck geraten. Wie Angst zu Schuldzuweisungen wird. Wie Unsicherheit sich als Arroganz tarnt. Wie man erkennt, ob jemand wirklich überzeugt ist oder nur nickt, um Ruhe zu haben.

Vor allem lernte ich von ihr, wie man für Klarheit sorgt, ohne zu verletzen. Wie man Feedback gibt, das ankommt statt abprallt. Wie man Konflikte anspricht, bevor sie eskalieren.

Eigentlich alles, was ich heute unter Führung und Leadership verstehe.

Lena war es auch, die mir die Bücher empfahl, die mein Denken prägten:

Das LOL²A-Prinzip
René Egli
Lehrte mich, dass Widerstand gegen die Realität mehr Energie kostet als die Realität selbst. Daraus wurde mein persönliches Mantra: Love it, change it, leave it. Diesen Satz sage ich bis heute. Jeden Tag. Bei jeder schwierigen Situation frage ich mich: Kann ich es lieben, wie es ist? Kann ich es ändern? Oder muss ich gehen? Es gibt keine vierte Option.
Führen, Leisten, Leben
Fredmund Malik
Zeigte mir, dass gutes Management kein Talent ist, sondern ein Handwerk. „Der beste und einzige Weg, auf dem Menschen erfolgreich werden, ist richtiges und gutes Management. Der Beruf der Wirksamkeit." Das gilt auch für die Führung einer KI.
Gewaltfreie Kommunikation
Marshall Rosenberg
Öffnete mir die Augen dafür, wie viel von dem, was wir sagen, beim anderen gar nicht ankommt. „Wenn wir unsere Bedürfnisse nicht ernst nehmen, tun es andere auch nicht.” Ein Satz, den jeder Selbstständige kennen sollte, der sich für sein Business aufopfert.

Lena und diese Bücher haben meinen Start ins Berufsleben geformt. Sie haben mir Denkweisen geschenkt, die ich heute noch nutze. Perspektiven eröffnet, die ich sonst nie gesehen hätte. Fehler erspart, die andere teuer bezahlen mussten.

Sie waren mein unsichtbares Führungsteam, bevor ich überhaupt wusste, was Führung bedeutet.

Wie viel ich Lena zu verdanken hatte, habe ich erst Jahre später wirklich verstanden. So ist das manchmal mit den wichtigsten Menschen in unserem Leben.

Warum der Name

Aber nicht jeder hat das Glück, eine Lena zu haben.

Nicht jeder hat eine erfahrene Kollegin, die nach dem verkorksten Meeting fragt: „Willst du wissen, was wirklich passiert ist?” Nicht jeder hat einen Mentor, der samstags ans Telefon geht, wenn die Zweifel kommen. Nicht jeder hat jemanden, der mitdenkt, ohne zu urteilen. Der Fehler sieht, bevor sie passieren. Der Muster erkennt, die man selbst nicht sieht.

Das Lena Prinzip ändert das.

Mit den richtigen Werkzeugen und der richtigen Haltung kann heute jeder Selbstständige eine Partnerin haben, die mitdenkt. Die nicht schläft, nicht vergisst, nicht emotional reagiert. Aber auch niemals die menschliche Intuition ersetzt.

Der Name
Keine Marketingentscheidung

Der Name „Lena” ist keine Marketingentscheidung. Er ist keine Abkürzung, kein Akronym, keine Erfindung einer Agentur.

Er ist eine Erinnerung an das, was mir geholfen hat. Und ein Versprechen an alle, die dieses Glück nicht hatten: Ab jetzt ist es möglich.

Ob du deine KI-Partnerin Lena nennst, einen anderen Namen wählst oder sie einfach als dein System bezeichnest. Das ist egal.

Was zählt
Die Haltung: Führung teilen, statt alles allein zu tragen.
So wie Lena es mir beigebracht hat.
Das Lena Prinzip ist eine Erinnerung an das, was mir geholfen hat – und ein Versprechen an alle, die dieses Glück nicht hatten.

Lenas Bücher

René Egli: Das LOL²A-Prinzip – Die Vollkommenheit der Welt. Editions d'Olt.

Fredmund Malik: Führen, Leisten, Leben – Wirksames Management für eine neue Welt. Campus Verlag.

Marshall B. Rosenberg: Gewaltfreie Kommunikation – Eine Sprache des Lebens. Junfermann Verlag.

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